Saisongemüse der Woche: Die Pastinake
- Kerstin
- 10. Jan.
- 1 Min. Lesezeit

Eine alte Gemüsesorte feiert ihr Comeback: Die Pastinake. Diese tolle Knolle ist eine der wenigen heimischen Gemüse, die in der Winterzeit Saison haben und frisch in den Regalen der Supermärkte landet. Aber Pastinaken schmecken nicht nur uns in Suppen und Pürees - Auch in der Hundeernährung kann die Pastinake ein wertvoller Bestandteil sein, denn sie wird Dank ihrem milden und leicht süßlichen Geschmacks sehr gerne von den Hunden angenommen.
Sehen wir uns die Inhaltsstoffe an. Die Pastinake punktet mit:
Ballaststoffen (v. a. Pektin) → fördern eine gesunde Darmtätigkeit
Kalium → unterstützt Herz-, Muskel- und Nervenfunktion
Folsäure & Vitamin C → wichtig für Zellstoffwechsel und Immunsystem
B-Vitamine → unterstützen Energie- und Nervenstoffwechsel
Dies macht sie unter anderem wertvoll bei Tieren mit einem empfindlichem Magen-Darm-Trakt, aber auch bei Durchfallneigung oder wechselndem Kot kann sie unterstützen. Gekocht oder gedünstet (natürlich ungewürzt und ungesalzen) kann die Pastinake püriert dem Futter, egal ob zum B.A.R.F. oder selbst gekochtem, insbesondere aber auch in Schonkostrationen beigemischt werden.
Aber es gibt auch Einschränkungen: Übergewichtige Hunde sollten aufgrund der enthaltenen Stärke nur geringe Mengen Pastinake futtern und auch Fellnasen mit Nierenproblemen sollten wegen des Kaliumgehalts erst Pastinake bekommen, wenn das vorher mit dem behandelnden Tierarzt besprochen wurde!
Insgesamt lässt sich aber sagen, dass die Pastinake ein wunderbares regionales Herbst- und Wintergemüse ist und damit auch ökologische Vorteile bietet.
In der saisonalen Hundeernährung stehen sie für Nachhaltigkeit und Frische – ein Aspekt, der in der modernen Tierernährung zunehmend an Bedeutung gewinnt.




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