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Chic! Chicker! Chicorée!

  • Kerstin
  • vor 4 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Die Meisten Menschen kennen den Chicorée als Salatbestandteil, überbacken oder geschmort. Aber der bleiche Salat kann tatsächlich auch eine wunderbare Ergänzung in der Hundeernährung sein.


Chicorée ist ein nährstoffreiches, kalorienarmes Gemüse. Besonders hervorzuheben ist sein hoher Gehalt an Inulin, einem präbiotisch wirksamen Ballaststoff, der die Darmflora positiv beeinflusst und das Wachstum nützlicher Darmbakterien fördert. Eine gesunde Darmflora ist essenziell für Verdauung, Nährstoffaufnahme und ein stabiles Immunsystem beim Hund.


Darüber hinaus enthält Chicorée Bitterstoffe, die die Produktion von Verdauungssäften anregen und somit Leber- und Gallenfunktion unterstützen können. Dies macht Chicorée besonders interessant für Hunde mit empfindlicher Verdauung oder Neigung zu Appetitlosigkeit.

Ergänzend liefert er Vitamine wie Vitamin A, C und verschiedene B-Vitamine sowie Mineralstoffe, unter anderem Kalium und Folsäure.


In der Praxis sollte Chicorée roh fein gehobelt, püriert oder leicht blanchiert verfüttert werden, um die Verdaulichkeit zu verbessern. Aufgrund seines Bitterstoffgehalts wird er von manchen Hunden zunächst zögerlich angenommen, weshalb eine langsame Gewöhnung empfehlenswert ist. Chicorée eignet sich gut als Bestandteil von BARF-Rationen oder als Ergänzung zu gekochten Futterplänen.


Zusammenfassend ist Chicorée ein funktionelles Gemüse, das die Verdauung fördern, die Darmgesundheit unterstützen und zur ernährungsphysiologischen Vielfalt im Hundenapf beitragen kann – vorausgesetzt, er wird maßvoll und individuell angepasst eingesetzt.


 
 
 

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