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Saisongemüse der Woche: Die Steckrübe

  • Kerstin
  • vor 7 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Kennen Sie Steckrüben und haben Sie schon einmal gekostet? Die Knolle schmeckt mild und leicht süßlich, ein bisschen wie eine Mischung zwischen Kartoffeln und Kohlrabi.

Die Steckrübe, auch Kohlrübe genannt, ist ein traditionelles und regionales Wintergemüse, das auch in der Hundeernährung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Sie liefert bei vergleichsweise niedriger Energiedichte eine Vielzahl wertvoller Nährstoffe. Richtig zubereitet kann sie eine sinnvolle Ergänzung zu selbst gekochten Rationen oder BARF-Plänen darstellen.


Steckrüben bestehen zu einem großen Teil aus Wasser und enthalten moderate Mengen an Kohlenhydraten in Form von leicht verdaulicher Stärke. Ihr geringer Fettgehalt macht sie besonders interessant für Hunde mit Übergewicht oder reduzierter Belastbarkeit des Stoffwechsels. Gleichzeitig liefert sie Ballaststoffe, die eine gesunde Darmfunktion unterstützen und zur Sättigung beitragen. Schauen wir uns an, was die Steckrübe an positiven Eigenschaften bieten kann:


Vitamine:

  • Vitamin C: Wirkt antioxidativ, unterstützt das Immunsystem und trägt zur Neutralisierung freier Radikale bei. Obwohl Hunde Vitamin C selbst synthetisieren können, kann eine zusätzliche Zufuhr in Stress- oder Krankheitsphasen sinnvoll sein.

  • Vitamin B1: Wichtig für den Energiestoffwechsel, sowie für die Funktion von Nerven und Muskulatur.

  • Vitamin B6: Beteiligt am Eiweißstoffwechsel und an der Bildung von Neurotransmittern; unterstützt somit Nervenfunktion und Muskulatur.

  • Folat: Spielt eine Rolle bei der Zellteilung und Blutbildung und ist besonders relevant für wachsende Hunde oder in Regenerationsphasen.


Mineralstoffe:

  • Kalium: Unterstützt die Funktion von Herz, Nerven und Muskulatur sowie den Flüssigkeitshaushalt.

  • Calcium: In moderaten Mengen enthalten; wichtig für Knochen, Zähne und neuromuskuläre Reizleitung (ersetzt jedoch keine gezielte Calciumquelle).

  • Magnesium: Beteiligt an Muskel- und Nervenfunktion sowie am Energiestoffwechsel.

  • Eisen: Unterstützt die Sauerstoffversorgung über das Blut; pflanzliches Eisen ist zwar weniger bioverfügbar, kann aber ergänzend sinnvoll sein.


Kommen wir nun zum praktischen Teil der Fütterung von Steckrüben:


  • Steckrüben sollten niemals roh, sondern stets gekocht oder gedünstet verfüttert werden.

  • Die Einführung sollte langsam erfolgen, um Blähungen zu vermeiden.

  • Sie eignen sich besonders:


    • als Gemüseanteil in selbst gekochten Rationen

    • für gewichtssensible Hunde

    • zur Schonung des Verdauungstrakts


Fazit:


Die Steckrübe ist ein nährstoffreiches, kalorienarmes Wintergemüse mit guter Verträglichkeit, wenn sie korrekt zubereitet wird. Ihre Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe machen sie zu einer sinnvollen Ergänzung im Napf.

 
 
 

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